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SUMMARY:Ilja Hepner und der Lunapark 1922–1933
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Jutta Fischer (Berlin). \nTreffen: Donnerstag\, 8. Oktober 2026\, 19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek\, Breite Straße 36\, 10178 Berlin-Mitte. \nDer 1910 am Halensee eröffnete „Lunapark“ war einer der größten und bekanntesten Vergnügungsparks Europas. Nach seiner Schließung während des Ersten Weltkrieges kam er ab Mitte der zwanziger Jahre wieder zu neuer Größe. 1934 wurde der beliebte und viel besuchte Park geschlossen. Die Gründe dafür werden überwiegend in der Wirtschaftskrise und im Bankrott der Betreiber gesehen. \nDas Grundstück und die angrenzenden Häuser sowie die Betreiberfirma gehörten seit 1922 dem jüdischen Kaufmann Ilja Hepner (1885–1933). Er war während der russischen Revolution aus Kiew nach Berlin geflohen.1933 tauchten zwei Akteure auf\, die sich das riesige Grundstück günstig aneignen wollten: die NSDAP\, die einen eigenen\, von Albert Speer gestalteten Nationalpark plante\, sowie die Stadt Berlin\, die das Gelände für eine neue Straße zum zukünftigen Olympiagelände benötigte. Ilja Hepner und seiner Familie wurde keine Chance gegeben\, den Park vor dem Konkursverfahren zu bewahren. \n  \n 
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SUMMARY:300. Geburtstag von Daniel Chodowiecki – Exkursion in die Welt der Aufklärung
DESCRIPTION:Leitung: Dr. Iris Berndt\, mail@irisberndt.de\, Tel. 0176 63 73 87 29.\n\nSonnabend\, 10. Oktober 2026 \nÖPNV:\nHinfahrt: HBX (Harz-Express) 7.05 Uhr ab Berlin Hbf (Zustieg in Berlin Zoo\, Berlin Wannsee\, Potsdam mgl.)\, Ankunft: 9.57 Uhr Halberstadt.\nRückfahrt: HBX (Harz-Express) 18.01 Uhr ab Halberstadt\, Ankunft 20.47 Uhr Berlin Hbf.\nDeutschlandticket ist gültig. \nAnmeldung gern; keine Mindestteilnehmerzahl. \nProgramm:\n• 10.30–12.30 Uhr Besuch der Ausstellung „Sitten\, Satire\, Aufklärung. Kalenderkupfer von Daniel Chodowiecki“ mit Führung durch den Kurator Dr. Reimar Lacher (ermäßigter Museumseintritt 5 Euro\, die Führungsgebühr wird erlassen). \n• Mittagspause im Restaurant Stephanus (Selbstzahler). \n• Nachmittags Rundgang Domfreiheit\, ggf. mit Besichtigungen von Dom und Liebfrauen\, wahlweise Besuch des Städtischen und des Behrend Lehmann-Museums mit Mikwe (mit Café Hirsch). \nKleine Kalender mit Illustrationen waren groß in Mode zur Zeit der Aufklärung. Daniel Chodowiecki in Berlin war der führenden Meister dieser Kunst. Mit seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe und einer besonderen Prägnanz in der Formulierung gelangen dem Künstler Bilder\, in denen sich das Publikum selbst erkennen und betrachten konnte. Mit diesen Kupferstichen war Chodowiecki der reichweitenstärkste Künstler seiner Zeit in den deutschen Ländern. Einige davon wurden zu Ikonen der Aufklärung. \nZum 300. Geburtstag des Künstlers rückt das Gleimhaus dessen Kalenderkupfer neu in den Blick und öffnet Fenster der Reflexion zu Prinzipien wie ‚Tugend‘\, ‚Laster‘ oder auch ‚Dummheit‘\, die wesentlich sind für Chodowieckis Satire. Der Tagesausflug erkundet zugleich die engen Beziehungen zwischen Berlin und dem damals brandenburgisch-preußischen Halberstadt im 18. Jahrhundert mit jeweils großen hugenottischen und jüdischen Gemeinden.
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SUMMARY:Vor dem Halleschen Tor: Zwischen Flughafen und Yorckstraße
DESCRIPTION:Ein Stadtspaziergang\, ca. 6 km. Dauer 2\,5 Stunden. \nFührung: Reinhardt Link (Berlin). \nTreffen: Sonnabend\, 24. Oktober 2026\, 11.00 Uhr U-Bhf Platz der Luftbrücke (U6)\, auf dem Bahnsteig. \nAnmeldung nicht erforderlich. \nDer Weg führt über die Methfesselstraße an der ehemaligen Kolonie Wilhelmshöhe und der ehemaligen Schultheiss-Brauerei vorbei durch den Viktoriapark mit dem schinkelschen Nationaldenkmal\, hinunter zur Kreuzbergstraße\, weiter zur Hagelberger Straße\, durch Riemers Hofgarten. \nDann folgen wir wieder bergauf dem Mehringdamm\, vorbei an den Sarottihöfen\, gehen ein Stück in die Bergmannstraße. Über Chamissoplatz und Fidicinstraße\, wo ein Wasserturm grüßt und zwei ehemalige Brauereigelände an alte Bautraditionen und Vergnügungsstätten am Tempelhofer Berg erinnern\, geht es zum Ausgangspunkt zurück an den Platz der Luftbrücke.
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SUMMARY:112. Alt-Berliner Lichtbilderabend: Spandauer Straße
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Benedikt Goebel (Berlin). \nTreffen: Mittwoch\, 28. Oktober 2026\, 18.00 Uhr im Lesesaal der Bibliothek der Landesgeschichtlichen Vereinigung\, Breite Straße 30–36\, 10178 Berlin-Mitte. Zugang über den Hofeingang Schlossplatz (Diensteingang der Berliner Stadtbibliothek). \nDer Lesesaal befindet sich im Zwischengeschoss\, das nur über das Treppenhaus erreichbar ist.\nNicht barrierefrei\, begrenzte Platzzahl! \nÖPNV: U5 Museumsinsel\, Fußweg ca. 400 m; Bus 147 Berliner Schloss\, Fußweg ca. 150 m. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Mitte Berlin. \nDie beliebte\, stets lehrreiche\, Historisches mit Aktuellem verbindende Veranstaltungsreihe bietet sehr genaue virtuelle topographische Straßenwanderungen\, in denen die historische Foto-Überlieferung\, nach Möglichkeit für jedes Haus\, präsentiert und auf Stadtplänen verfolgt wird. Die aktuelle Reihe behandelt die Straßen nach dem Alphabet.
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