Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg


Aktuelles

 


Prof. Dr. Werner Vogel verstorben



Am 14. November 2016, ist unser verehrter Ehrenvorsitzender, Herr Professor Dr. Werner Vogel, zwei Wochen vor seinem 86. Geburtstag, in Berlin verstorben.

 

Die Landesgeschichtliche Vereinigung verliert mit ihm nicht nur einen der wichtigsten Amtsträger, der sie jahrzehntelang geprägt und repräsentiert hat, sondern einen Menschen, der sich ihr und ihren Zielen innerlich engstens verbunden fühlte.

 

Seit 1958 Mitglied der Vereinigung, gehörte er ihrem Vorstand über drei Jahrzehnte an, von 1962 bis 1976 als 2. Vorsitzender und von 1976 bis 1992 als 1. Vorsitzender. Anschließend wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Außerdem hat er im Auftrag der Vereinigung von 1963 bis 1978 als Schriftleiter und von 1963 bis 1989 auch als Mitherausgeber das Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte betreut, dessen Band 41 ihm 1990 als Festschrift zum 60. Geburtstag gewidmet wurde.

 

Sein engagiertes und unbeirrbares Wirken für den Fortbestand der Vereinigung in der Zeit der deutschen Teilung und seine offenen Arme im Moment der Wiedervereinigung werden unvergessen bleiben.

 

Für den Vorstand der Landesgeschichtlichen Vereinigung
für die Mark Brandenburg e.V.
Dr. Peter Bahl, Vorsitzender

 

 

 


Verleihung der Korrespondierenden Mitgliedschaft



Am 7. Januar 2016 verlieh die Landesgeschichtliche Vereinigung im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek Torsten Foelsch (Groß Gottschow/Sorquitten) die Korrespondierende Mitgliedschaft. Anschließend hielt der Geehrte einen Vortrag zum Thema "Die Gutsparks in der Prignitz. 400 Jahre Geschichte ländlicher Gartenkunst".

 

Torsten Foelsch und Dr. Peter Bahl

 

 

 

 

Gartenbuch erschienen



Am 26. August 2015 ist das lange vorbereitete, bislang größe Buchprojekt der Vereinigung im Lukas Verlag (Berlin) erschienen:
Folkwart und Folkwin (†) Wendland: Garten und Parke in Brandenburg. Die landlichen Anlagen in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz. 5 Bände. Berlin: Lukas Verlag, 2015. Zus. 2666 S., ca. 3.000 S/W- und Farb-Abb. (Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg, Bd. 6). ISBN: 978-3-86732-206-5 (€ 420,00).
Die Finanzierung wurde ermöglicht durch großzügige Zuwendungen der Brandenburgischen Provinzial-Genossenschaft des Johanniterordens, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Dr. Wolfgang Neubert Stiftung, der Pückler-Gesellschaft e.V. Berlin, des Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V., der Zweibrüder Kunst- & Kultur GmbH (Wendisch Rietz) sowie von 37 Privatpersonen und durch Eigenmittel des Autors und der Landesgeschichtlichen Vereinigung.

 

Die Buchvorstellung erfolgte am 24. September 2015 in der Nikolaikirche in Berlin.

 




 

 

 

 

Festveranstaltung mit Buchpräsentation in Brandenburg an der Havel



Christina Meckelnborg: Tractatus de urbe Brandenburg. Das älteste Zeugnis brandenburgischer Geschichtsschreibung. Textanalyse und Edition.
Am 19. Mai 2015 wurde in der Ritterakademie des Brandenburger Doms die Neuedition der wichtigsten erzählenden Quelle über die Frühgeschichte der Mark und Stadt Brandenburg im 12. Jahrhundert, des „Tractatus de urbe Brandenburg“, der Öffentlichkeit vorgestellt. Bisher kannte man den Text nur aus einer in Leitzkau verfassten Handschriftensammlung. Im Jahre 1995 wurde in Weimar, im Nachlass von Georg Spalatin (1484-1545), eine neue Handschrift entdeckt. Sie enthielt eine Fassung des Traktats, die dem verlorenen Original wesentlich näher kommt als die Leitzkauer Variante. Durch den Vergleich beider Handschriften geriet manche, bisher als unumstößlich geltende Gewissheit ins Wanken: Der bislang als Verfasser angesehene Brandenburger Domherr Heinrich von Antwerpen war offensichtlich eine Erfindung des Leitzkauer Schreibers. Deutlicher als zuvor zeigt sich der Tractatus als eine Schrift aus dem Umfeld Markgraf Ottos I. (1170-1184), mit dessen Hilfe die markgräflichen Ansprüche auf die Burg und die bei ihr entstehende Stadt rechtlich untermauert werden sollten. Neben dem „Tractatus de urbe Brandenburg“ enthält die Weimarer Handschrift Reste der Brandenburger Bischofschronik und einer sächsischen Fürstenchronik. Alle diese in Latein abgefassten Texte hat die Bearbeiterin in ihrer Neuedition nicht nur ausführlich beschrieben und sorgfältig analysiert, sondern auch ins Deutsche übersetzt, so dass sie nunmehr auch dem historisch interessierten Laienpublikum zugänglich sind.

 

Prof. Dr. Christina Meckelnborg Beteiligte der Veroffentlichung

 

 

 


Buchpräsentation in Potsdam


Die Mark Brandenburg unter den frühen Hohenzollern
Am Mittwoch, 6. Mai 2015, wurde Band 5 der Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg (Neue Folge) im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam vorgestellt.


Buchvorstellung Bahl Buchvorstellung Autoren

 

 

 

 

 

Fontane-Plakette an Zbigniew Czarnuch verliehen


Am 18. März 2015 beging Zbigniew Czarnuch, Korrespondierendes Mitglied der Landesgeschichtlichen Vereinigung, seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte der Vorstand der Vereinigung in seiner Sitzung am 23. Februar 2015 einstimmig beschlossen, Czarnuch die Fontane-Plakette zu verleihen. Die offizielle Gratulationskur fand am Sonnabend, dem 21. März, in einem Hotel in Witnica (Vietz/Ostbahn) statt. Czarnuch nahm vor etwa 150 Anwesenden die zahlreichen Glückwünsche polnischer, aber auch deutscher Institutionen, Vereine und Privatpersonen entgegen. Für die Landesgeschichtliche Vereinigung überreichte der Stellvertretende Vorsitzende Gerhard Weiduschat dem Jubilar die Fontane-Plakette samt zugehöriger Urkunde. Seine kurze Laudatio beschloss Weiduschat nach einigen persönlichen Worten mit dem Satz: „Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. gegr. 1884 verleiht Herrn Magister Zbigniew Czarnuch für sein besonderes Wirken für die brandenburgische Landesgeschichte, insbesondere für seine langjährigen Arbeiten und eine Vielzahl von Publikationen zur Geschichte der Neumark, die Förderung des Meinungsaustauschs zwischen polnischen und deutschen Regionalhistorikern, die Anregung zur Übersetzung ausgewählter Fontane-Texte zur neumärkischen Geschichte ins Polnische, die Vermittlung brandenburgischer Landesgeschichte in Polen und die über zwanzig Jahre dauernde Unterstützung der Begegnungen zwischen ehemaligen und jetzigen Bewohnern seines Heimatortes Witnica bzw. Vietz an der Ostbahn die Fontane-Plakette.“ Der sichtlich überraschte Jubilar dankte mit herzlichen Worten für die Auszeichnung.

 

 

Neue Bände der Schriftenreihe erschienen


Die 2009 wiederbegründeten Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg (Neue Folge) können 2015 durch günstige Rahmenbedingungen fortgeführt werden. Im Mai des Jahres werden ausgeliefert und öffentlich in Potsdam bzw. Brandenburg an der Havel präsentiert:

Bd. 5: Die Mark Brandenburg unter den frühen Hohenzollern. Beitrage zu Geschichte, Kunst und Architektur im 15. Jahrhundert. Hrsg. von Peter Knüvener und Dirk Schumann. [Mit Beiträgen von: Ernst Badstübner, Clemens Bergstedt, Felix Escher, Marina de Fümel, Christian Gahlbeck, Gerald Grajcarek, Christa Jeitner, Peter Knüvener, Thomas Knüvener, Lothar Lambacher, Joachim Müller, Katharina Pick, Jan Raue, Christiane Schuchard, Dirk Schumann, Gordon Thalmann und Werner Ziems]. - Berlin: Lukas Verlag, 2015. - 559 S., 286 S/W- und 29 Farb-Abb. - ISBN: 978-3-86732-150-1 (€ 36,00).

 

Bd. 6: Folkwart und Folkwin (†) Wendland: Garten und Parke in Brandenburg. Die landlichen Anlagen in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz. 5 Bände. - Berlin: Lukas Verlag, 2015. Zus. 2.666 S., ca. 3.000 S/W- und Farb-Abb. - ISBN: 978-3-86732-206-5.

Bd. 7: Christina Meckelnborg: Tractatus de urbe Brandenburg. Das älteste Zeugnis brandenburgischer Geschichtsschreibung. Textanalyse und Edition. - Berlin: Lukas Verlag, 2015. - 224 S., 22 S/W- und 17 Farb-Abb. - ISBN: 978-3-86732-215-7 (€ 25,00).

 


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Seit Anfang August 2010 steht der Bibliothekskatalog der Landesgeschichtlichen Vereinigung auch über den Verbundkatalog Östliches Europa der Martin Opitz Bibliothek Herne zur Verfügung (Link direkt zum Katalog).



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