Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg

Veranstaltungen

Führungen/Besichtigungen: Stadtführungen, Parkführungen, Ausstellungs- und Museumsbesuche, Kirchenführungen, teils gesondert, teils in Wanderungen einbezogen Wanderungen durch das Land Brandenburg und angrenzende Gebiete, meist verbunden mit Besichtigungen, Führungen u.s.w.

Studienfahrten in entlegenere Gebiete sowie in Nachbarländer und -regionen (meist eintägige Busfahrten).

Öffentliche Vorträge aus allen Themenbereichen der Historischen Landeskunde Brandenburgs; mit Ausnahme einer Sommerpause meist zweimal monatlich jeweils donnerstags 19.00 Uhr im "Berlin-Saal" der Berliner Stadtbibliothek in Berlin-Mitte, Breite Straße 36.

Kolloquien: Thematisch begrenzte Tagungen mit Vorträgen ausgewählter Fachleute (so z.B. zur Geschichte Potsdams anläßlich der Tausendjahrfeier 1993 im Landtag Brandenburg und 1995 zur Geschichte des Landes Brandenburg am selben Ort), in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte/Universität Potsdam 2008.

Mit Ausnahme der öffentlichen Vorträge ist die Teilnahme an allen anderen Veranstaltungen (Führungen, Fahrten, Wanderungen etc.) den Mitgliedern vorbehalten. Gäste sind jedoch stets willkommen.

Eine vollständige Übesicht über die seit 1885 veranstalteten Vorträge der Landesgeschichtlichen Vereinigung ist im Band "Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg in Vergangenheit und Gegenwart" erschienen und findet sich in anderem Layout auch hier als PDF-Datei. Ebenso finden sich in diesem Band ein Verzeichnis der Tagungen (hier als PDF) und der Studienfahrten (hier als PDF).



Veranstaltungen Juni bis Oktober 2019



Sonnabend, 1. Juni 2019
Ost-Berlin – Die halbe Hauptstadt

Führung durch die Ausstellung im Ephraim-Palais
Führung: Herr Heil (Stiftung Stadtmuseum Berlin)
Leitung: Dr. Felix Escher (Berlin).
Treffen: 13.45 Uhr vor dem Eingang des Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin-Mitte. ÖPNV: Bus M48, 147, 248. Kosten inkl. Eintritt und Führung € 8,- p.P. Dauer: 60 – 90 Minuten.
Verbindliche Anmeldungen bis einschließlich 26. Mai 2019 an E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85 oder Postkarte an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Jede Anmeldung wird bestätigt. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 10, maximal 25 Personen.
Das Stadtmuseum Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam widmen sich in dieser gemeinsamen Ausstellung der Geschichte der „Hauptstadt der DDR“ von den späten 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung der Stadt 1990. Im Mittelpunkt stehen das urbane Leben und der städtische Alltag in Ost-Berlin. Die Ausstellung zeigt die Stadt als Lebenswelt im Spannungsfeld zwischen ihrer Funktion als Machtzentrum des SED-Regimes und der sozialen und kulturellen Diversität. Mit einem gesellschaftsgeschichtlichen Portrait von Ost-Berlin werden die mit der Entwicklung der Stadt zur sozialistischen Metropole verbundenen lebensgeschichtlichen Erfahrungsräume der dort lebenden Menschen sichtbar gemacht. Die Schau ist kein wehmütig-ostalgischer Rückblick. Vermieden wird aber auch ein distanziert „westlicher“ Blick, der den Osten der Stadt allein als eine untergegangene und fremd gebliebene Welt zu sehen vermag. Das Interesse gilt den im Alltag der Stadt zu Tage tretenden Widersprüchen der DDR-Gesellschaft. Objekte und Geschichten dokumentieren, wie die Menschen mit diesen Widersprüchen umgegangen sind.

 

 

Donnerstag, 20. Juni – Sonntag, 23. Juni 2019
„Hier ist es wundervoll, und ich bin jeden Tag voll Dank …“

Auf den Spuren von Theodor Fontane in der Neumark und in Schlesien
Viertägige Busexkursion in die Woiwodschaften Lebus und Niederschlesien
Programm: Do.: Fontane-Grab – Schiffmühle – Zorndorf/Sarbinowo – Klein Dammer/Dąbrówka Mała – Hirschberg/Jelenia Góra. Fr.: Krummhübel/Karpacz – Erdmannsdorf/Mysłakowice – Buchwald/Bukowiec – Schmiedeberg/Kowary. Sa.: Liegnitz/Legnica – Wahlstatt/Legnickie Pole – Breslau/Wrocław. So.: Krummhübel/Karpacz – Kleine Koppe/Kopa – Schlesier-Haus/Dom Śląski – Lomnitz/Łomnica – Berlin
Leitung/Führung: Izabela Liwacz (Jelenia Góra) und Gerhard Weiduschat (Berlin).
Kosten: ca. € 420,- p.P. im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag € 60,-
Mindestteilnehmerzahl 25 Personen.
Leistungen: Busreise ab/bis Berlin, deutsch- und polnischsprachige Reisebegleitung, 3 Übernachtungen im ***Hotel Mercure Jelenia Góra, Halbpension (Frühstück/Abendessen), 1 x Mittagessen, alle Eintritte und Führungen, Sicherungsschein von SenfkornReisen.
Verbindliche Anmeldungen bis einschließlich 20. Mai 2019 an E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85 oder Brief mit beigelegtem, adressiertem Freiumschlag an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Jede Anmeldung wird bestätigt. Das ausführliche Reiseprogramm wird auf Anforderung gern übermittelt.
Im Jubiläumsjahr wird zunächst den wenigen literarischen und biographischen Spuren Fontanes in der Neumark nachgespürt. Dagegen kann man in Schlesien, insbesondere am Fuße des Riesengebirges, eine Vielzahl von Spuren des Dichters verfolgen. Die Exkursion berührt schlesische Orte, Plätze und Landschaften, die sowohl in seinem belletristischen Werk als auch in seinen Briefen teilweise ausführlich Erwähnung gefunden haben. Krummhübel, ein von Fontane häufig aufgesuchter, gelegentlich auch bekrittelter Urlaubsort, ist dabei von besonderer Bedeutung. Literaturempfehlung (jeweils verschiedene Ausgaben): Theodor Fontane, Quitt. Roman. Ders., Briefe an Georg Friedländer, beide Titel auch in der Vereinsbibliothek vorhanden, Signatur: Fon 252 bzw. Fon 722. – Die Reise wird veranstaltet von SenfkornReisen (Görlitz) in Zusammenarbeit mit der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V.

 

 

Sonnabend, 29. Juni 2019
Die Dorfkirche in Groß Glienicke (OT von Potsdam)
Die Restaurierungsergebnisse der letzten Jahre, insbesondere von 2018, oder war Theodor Fontane wirklich dort?

Besichtigung der Dorfkirche von Groß Glienicke außen und innen
Führung: Andreas Kalesse, Stadtkonservator der Landeshauptstadt Potsdam a. D.
Treffen: 12.00 Uhr, vor der Dorfkirche, Glienicker Dorfstraße 12, 14476 Potsdam. ÖPNV: Nur Bus 638 von Rathaus Spandau aus. Haltestelle an der Dorfkirche. Einzige Alternative: Bus 135 von Rathaus Spandau bis Am Gutstor (Ritterfelddamm), dann durch den ehemaligen Gutspark Groß Glienicke bis zur Dorfkirche laufen: etwa 20 Min. Fußweg.
Die Dorfkirche ist durch die Wanderungen Theodor Fontanes durch das Havelland weithin bekannt geworden. Die Kirche war vor allem Patronatskirche der Familie von Ribbeck, osthavelländischer Zweig. Sie ist ein Saalbau um 1250 aus behauenen Feldsteinen, der im 17 Jhd. baulich stark verändert wurde. Die Kirche ist seit 2003 unter ständiger Mitwirkung der Unteren Denkmalschutzbehörde Potsdams restauriert worden und hat ihr Gesicht völlig verändert: Innen wie außen erscheint sie jetzt wieder teilweise in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild, teilweise im Bild des Spätmittelalters sowie im Bild der Spätrenaissance bis hin zum Frühbarock. Änderungen des 19. Jhs. werden ebenfalls erläutert. Es werden die Restaurierungsergebnisse erklärt. Die Arbeiten sind überwiegend privat finanziert worden.

 

 

Sonntag, 14.Juli 2019
Auf Fontanes Spuren von Friedrichshagen nach Grünau

Führung: Bernd Kopplin (Berlin).
Wanderstrecke ca. 10 km. Treffen: 10.00 Uhr S-Bhf Friedrichshagen, Ausgang Bölschestr. Bitte auf Schienenersatzverkehr und Fahrplanänderungen achten. Rückfragen unter Tel. (030) 401 93 84 (Kopplin).
Im Fontanejahr wollen wir auf den Spuren von Theodor Fontane wandern. In seinen Wanderungen (Band Spreeland) hat der Dichter auch den Müggelsee und die Müggelberge in eigenen Kapiteln beschrieben. Wir werden vom Bahnhof Friedrichshagen mit der Straßenbahn bis zum Müggelseedamm fahren und dann durch den Müggelseetunnel entlang des größten Berliner Sees Richtung „Rübezahl“ laufen. Von dort geht es Richtung Müggelberge, wobei wir vorher den verwunschenen Teufelssee und das Teufelsmoor passieren, um dann treppauf zum Müggelturm und zur dortigen Gastronomie zu gelangen. Weiter geht es abwärts zur Dahme und entlang des Flusses über Schmetterlings hörst zur Villenkolonie Wendenschloss und von dort zur Fähre nach Grünau. Nach kurzer „Seefahrt“ zu Fuß oder per Straßenbahn zum S-Bahnhof Grünau.

 

 

Sonnabend, 27. Juli 2019
Abenteuer Ortsgeschichte – Birkenwerder

Besichtigung der Heimatstube im Clara-Zetkin-Haus, anschließend Spaziergang im historischen Ortskern (ca. 3,5 km)
Führung: Frau Erika Schürhoff (Freundeskreis Geschichtsstübchen).
Organisation: Ingrid Zache, Tel. (03303) 40 86 96 oder E-Mail ingridklasz@web.de
Treffen: 10.30 Uhr Bhf. Birkenwerder, Bahnhofsvorplatz. Anreise mit S1 (Wannsee-Oranienburg) und S8 (Grünau-Birkenwerder), jeweils im 20-Minuten-Takt. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über mögliche Fahrplanänderungen! Um Anmeldung bei der Organisatorin wird gebeten, begrenzte Teilnehmerzahl.
Die Mitglieder eines 2006 gegründeten „Freundeskreises Geschichtsstübchen“ in Birkenwerder haben sich der Pflege des heimatgeschichtlichen Gedankens zum Ziel gesetzt. Sie sammeln, forschen und verbreiten Wissen über die Ortsgeschichte. Die im Mittelalter gegründete Siedlung hatte sich um die Jahrhundertwende den Ortsnamenzusatz „Bad“ unter Bezug auf ein 1898 errichtetes Sanatorium zugelegt. Das 1912 eingeweihte neue Rathaus gehört ebenfalls in diese hoffnungsvolle Phase. Nach dem Ersten Weltkrieg warb die Gemeinde mit ihren drei großen „W“ Wald-Wasser-Wiese um Neubürger aus dem nahen Berlin. Nach einer kleinen, vom Freundeskreis organisierten Kaffeepause führt uns der Ortsspaziergang von der Gartenstadt „Hofjagdrevier“ aus u. a. zum architektonisch markanten Rathaus von 1912, zur Kirche und zum ältesten Siedlungsgrund, dem Werder.

 

 

Sonnabend, 10. August 2019
Jagd und Macht. Die Geschichte des Jagdreviers Schorfheide

Ausstellungsbesuch, anschließend Ortsspaziergang durch Groß Schönebeck
Führung: Helmut Suter, Leiter des Schorfheide-Museum.
Organisation: Ingrid Zache, Tel. (03303) 40 86 96 oder E-Mail ingridklasz@web.de
Treffen: 11.20 Uhr Touristeninformation Jagdschloss Schorfheide, Schloßstr. 6, 16244 Groß Schönebeck. Anreise mit RB 27 (Heidekrautbahn) ab Berlin-Karow 10.27 Uhr, an Groß Schönebeck 11.07 Uhr, 5 Min. Fußweg zum Jagdschloss. Rückfahrt 15.32 Uhr oder 17.12 Uhr. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über mögliche Fahrplanänderungen! Um Anmeldung bei der Organisatorin wird gebeten. Kosten: Museum 6,50 € pro Person (ab 20 Pers. 5 €), Führung 25,- € (anteilige Umlage).
Die neu erarbeitete Dauerausstellung, die sich über das Ensemble aus Jagdschloss, Museumsscheune und Remise erstreckt, verbindet die Kulturgeschichte der Jagd mit der jüngsten Zeitgeschichte unter dem Blickwinkel von Jagd und Macht in der Schorfheide. Sie war über viele Jahrhunderte ein Jagdrevier der brandenburgischen Kurfürsten und Könige, ehe dann im 20. Jahrhundert Politiker den Mythos der Schorfheide als Jagdgebiet der Mächtigen gründeten. Der Jagdhistoriker Helmut Suter, der in seinem jüngst erschienen Buch „Honeckers letzter Hirsch“ [siehe auch Buchbesprechung von Günter Nagel im Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte Band 69 (2018), S. 246-248] die jüngste Geschichte des von den Mächtigen so gern aufgesuchten Reviers beschrieben hat, wird uns zu Fragen zur Verfügung stehen. Bevor es in die Mittagspause geht, besteht die Möglichkeit, einen aktiven Jäger zu seinem Verständnis von der Jagd heute und den damit verbundenen Schwierigkeiten sowie Problemen zu befragen. Nach der Mittagspause ist ein Spaziergang zu weiteren Einblicken in die Geschichte des 1313 erstmals urkundlich erwähnten Ortes vorgesehen.

 

 

Donnerstag, 15. August 2019
Besuch im Theodor-Fontane-Archiv

Führung: N.N. – Dauer: ca. 60 Minuten. Treffen: 11.00 Uhr vor dem Archiv in der Villa Quandt, Große Weinmeisterstr. 46/47, 14469 Potsdam. ÖPNV: Ab Potsdam Hbf. mit der Tram 92 oder 96 Richtung Kirschallee bzw. Viereckremise bis zur Haltestelle Puschkinallee, von dort 10 Min. Fußweg (über Beyerstraße) oder umsteigen an der Haltestelle Reiterweg/Alleestraße in den Bus 603 Richtung Höhenstraße, ab Haltestelle Glumestraße 5 Min. Fußweg. – Kosten: € 5,- p. P. Mindestens 10, maximal 25 Personen. Verbindliche Anmeldungen bis zum 8. August 2019 erforderlich bei Gerhard Weiduschat, E-Mail g.weiduschat@gmail.com, Fax (030) 41 50 86 85 oder Postkarte an G.W., Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Im Rahmen des von „Kulturland Brandenburg“ ausgerufenen Themenjahres fontane.200/Spuren bietet das Theodor-Fontane-Archiv 2019 eine spezielle Fontanejahr-Führung für die Potsdamer Villa Quandt an. Besucherinnen und Besucher können dabei die Fülle und die Vielfalt der Fontane-›Spuren‹ im Archiv erfahren. Neben Tausenden von Handschriften und historischen Drucken sind dies etwa Gemälde, Zeichnungen und Fotos, ein großer Teil der überlieferten Handbibliothek und Lebensdokumente aller Art, beispielsweise Apothekerzeugnisse oder Tage- und Wirtschaftsbücher. Zugleich informiert die Führung anschaulich über die bewegte Geschichte dieser ›Spuren‹ und ihres Sammelns und Lesens. Seit über achtzig Jahren sammelt und pflegt das Theodor-Fontane-Archiv ein breites Spektrum an Rezeptions- und Überlieferungszeugnissen Fontanes.

 

 

Sonnabend, 24. August 2019
Bad Belzig und Albert Baur

Leitung: Dr. Iris Berndt (Potsdam) und Dietrich König (Berlin).
Treffen: 10.20 Uhr Fläming-Bahnhof Bad Belzig. Mit RE 7 ab Ostkreuz 8.59, Ostbhf. 9.03, Friedrichstraße 9.11, Hauptbhf. 9.15, Zoologischer Garten 9.21, Charlottenburg 9.25 und Wannsee 9.34 Uhr. Rückreise stündlich ab 14.43. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über mögliche Fahrplanänderungen! Es wird empfohlen, mit dem Zug anzureisen, da es wegen des Stadtfestes an Parkplätzen mangeln wird. Dauer: ca. 4 Stunden. Anmeldung bei Dietrich König Tel. (030) 53 14 65 73 (AB geschaltet).
Wir wollen der Stadt Bad Belzig und ihrem Pfarrer Albert Baur einen Besuch abstatten, in dem wir seine Werke im Rahmen einer Ausstellung besichtigen, wichtige Bauwerke in der Stadt, aber auch schöne landschaftliche Punkte in der näheren Umgebung aufsuchen. Albert Baur (1803-1886) war über 45 Jahre Pfarrer in Belzig, beliebt und verehrt sowie ein früher Anhänger von „Turnvater“ Jahn. Als solcher hat er sportliche Betätigung mit dem Konfirmandenunterricht verbunden. Aus seiner Zeit ist in Bad Belzig der Turnplatz erhalten, seine Wirkungsstätten in Belzig ebenso wie Orte, an denen er zeichnete und damit Belzig im Bilde festhielt. In der Marienkirche können wir uns eine Ausstellung mit Werken von und über Albert Baur ansehen, die im Rahmen des an diesem Tag stattfindenden Stadtfestes in Bad Belzig aufgebaut ist.

 

 

Sonnabend, 7. September 2019
Die Bildergalerie in Sanssouci und ihre Kunstsammlung

Führung: Gerd Bartoschek (Potsdam). – Organisation: Dr. Iris Berndt (Potsdam).
Treffen: 9.45 Uhr am Eingang zum Park Sanssouci, Grünes Gitter – Allee nach Sanssouci. Ab Potsdam Hbf. mit Tram 91 oder 98 bis Station Luisenplatz/Sanssouci Süd, der Fußweg zum Parkeingang ist ausgeschildert. – Anmeldung bis 15. August 2019 bei Iris Berndt, E-Mail IrisBerndt@aol.com oder Tel. 0176 63 73 87 29. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eintritt in die Bildergalerie € 6,- pro Person.
Die Bildergalerie steht im Schatten des berühmten Schlosses und doch ist Sanssouci ohne sie nicht denkbar. Friedrich II. pflegte um elf Uhr zu ihr hinüber zu gehen und kam immer heiter zurück. 1755-1764 errichtet ist die Bildergalerie der älteste freistehende Museumsbau Deutschlands, ihre Schätze wurden von Zeitgenossen mitunter mit den Gemälden in St. Peter in Rom verglichen. Durch die wechselvolle Geschichte der Kunstsammlung mit Hauptwerken europäischer Malerei, darunter dem berühmten „Ungläubigen Thomas“ von Caravaggio, führt Gerd Bartoschek. Er war von 1969 bis 2009 Kustos der Gemäldesammlung der Potsdamer Schlösserverwaltung.

 

 

Donnerstag, 12. September 2019
Bettine von Arnim und die Gesundheit. Medizin, Krankheit und Familie im 19. Jahrhundert

Vortrag: Prof. Dr. Martin Dinges (Stuttgart).
Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion. Anschließend kleiner Empfang.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Landesarchiv Berlin und der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Was lernten eine Bürgerstochter oder ein junger Adeliger um 1800 über Körper, Gesundheit und Krankheit? Welche Rolle spielten dabei die Familie, die Schule und die Medien? Hielten sie eine „gesunde Ernährung“ für wichtig? Welche Hausmittel kannten Frauen, aber auch Männer? Was hielten sie von Impfungen, den unterschiedlichen Therapien, den Arzneien und ihren Preisen? Die vielen Briefe, die die Schriftsteller Bettine und Achim von Arnim hinterlassen haben, geben Antworten auf diese spannenden Fragen. Martin Dinges legt die Gesundheitsgeschichte einer Familie des 19. Jahrhunderts vor. Er untersucht Bettines öffentliches Engagement für die Gesundheitsversorgung der Unterschichten sowie für den medizinischen Pluralismus im Vormärz und analysiert, wie sie ihr „medizinisches Erbe“ innerhalb der Familie weitergab.

 

 

Sonnabend, 28. September 2019
fontane.200 / Brandenburg – Bilder und Geschichten

Besuch der Ausstellung in Potsdam
Führung: N.N. – Dauer: 60 Minuten. Treffen: 13.45 Uhr an der Kasse des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam. Kosten für Eintritt und Führung: € 9,- pro Person. ÖPNV: Mit S-Bahn oder Regionalexpress bis Potsdam Hbf., dann weiter zu Fuß (1 km) oder mit Tram 93, 96 bis Alter Markt/Landtag (Fußweg ca. 270 m). Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl (15 Personen) verbindliche Anmeldungen bis zum 21. September 2019 erforderlich bei Gerhard Weiduschat, E-Mail g.weiduschat@gmail.com, Fax (030) 41 50 86 85 oder Postkarte an G. W., Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Theodor Fontanes (1819-1898) Spurensuche in Brandenburg hat dem Land einen prägenden Stempel aufgedrückt, und tief sind die Spuren, die er selbst hier hinterlassen hat. Fontane nimmt den Leser mit auf seine Erkundungsfahrten durch Brandenburg, und die Ausstellung folgt dem Reisenden. Sie lässt den Besucher dabei zusehen, wie aus unterschiedlichsten Informationen Bilder und Geschichten über Brandenburg entstehen: Wie bereitete sich Fontane auf seine Fahrten vor? Wie reiste er? Mit wem hat er gesprochen? Wer hat ihn begleitet? Was hat er gesehen und was gelesen? Die Schau gibt einen Einblick in Fontanes Schreibwerkstatt und zeigt ihn dabei, wie er vor Ort Material sammelt, es in seinen Texten effektvoll arrangiert und über fast vier Jahrzehnte immer wieder bearbeitet. Fontane kommt den Besuchern nahe: als Reisender, als Geschichtensammler und Arrangeur, als Erzähler und als Texthandwerker bei der Arbeit an seiner „Liebeserweckung für das Ganze“ der Mark Brandenburg.

 

 

Donnerstag, 10. Oktober 2019
Grochow und Ostrolenka. Polnisches bei Fontane

Vortrag: Gerhard Weiduschat (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Einen unabhängigen polnischen Staat hat Theodor Fontane zeit seines Lebens (1819-1898) nicht gekannt. Trotzdem hat er sich in Gedichten (Der Verbannte u.a.), Romanen (Vor dem Sturm, Unterm Birnbaum u.a.) und Autobiografischem (Meine Kinderjahre) mit Polinnen, Polen und polnischer Geschichte befasst. Der Vortrag gibt einen Überblick.

 

 

Sonnabend, 12. Oktober 2019
Von Schlössern, Kirchen und mittelalterlichen Klöstern
Auf den Spuren Fontanes im Ruppiner Land

Gemeinsame Busexkursion mit dem Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark
Führungen: Dirk Schumann M.A. (Berlin).
Treffen: 8.00 Uhr Berlin Alexanderplatz (Bushaltestelle Alexanderstraße, Bus 248), Rückkehr 20.00 Uhr. – Programm: 9.15 Uhr Gransee, Stadt und Kirche; 10.30 Uhr Schloss Rheinsberg; 12.20 Uhr Kloster Lindow; 13.00 Uhr Mittagessen in Lindow oder auf dem Weg nach Neuruppin, z.B. in Altruppin; 15.00 Uhr Neuruppin, Fontane-Ausstellung, Stadt und Klosterkirche; 17.30 Uhr Kirche Wusterhausen (kleine Orgeleinlage in der Kirche?). – Kosten: ca. € 65,- p.P. Auskünfte und verbindliche Anmeldungen: Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V., Voßstr. 22, 10117 Berlin, Tel. (030) 88 41 22 66, Fax (030) 88 41 22 23, Bürozeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr.
Ein besonderes Interesse Fontanes galt dem Ruppiner Land mit seiner Geburtsstadt Neuruppin, dem ehemaligen Herrschaftsgebiet der Grafen von Lindow-Ruppin. Mit den Worten Fontanes im Ohr begeben wir uns in diese alte Kulturlandschaft und suchen bedeutende Orte und Stätten auf, wie die Stadt Gransee mit ihrer Kirche und dem Kloster, schauen auf das bedeutende Ensemble des Barockschlosses Rheinsberg, besuchen Neuruppin und die dortige Fontane-Ausstellung und beenden die Tour in der Kirche von Wusterhausen mit ihrer großartigen Ausstattung.

 

 

Sonnabend, 19. Oktober 2019
Von Falkenberg/Elster nach Herzberg/Elster entlang der Schwarzen Elster

Fahrradexkursion (20 Kilometer). Ab 14.00 Uhr Kaffee und Kuchen mit Lesung in der Bücherkammer Herzberg aus dem Buch von Iris Berndt „Wanderungen durch den Landkreis Elbe-Elster“. In Kooperation mit der Bücherkammer Herzberg/Elster.
Leitung: Dr. Iris Berndt (Potsdam).
Treffen: 11.10 Uhr Bhf. Falkenberg/Elster. Anreise mit RE 3 Richtung Falkenberg/Elster ab Gesundbrunnen 9.25, Hbf. (tief) 9.31, Potsdamer Platz 9.35, Südkreuz 9.47, Lichterfelde Ost 9.52, Ludwigsfelde 10.01 Uhr. – Rückfahrt: 15.59 Uhr ab Herzberg (Elster) mit RE 3 nach Berlin (optional zwei Stunden später). – Anmeldung über E-Mail: IrisBerndt@aol.com oder Tel. 0176 63 73 87 29.
Die Radtour führt durch die interessantesten Partien der Niederung der Schwarzen Elster: In Falkenberg/Elster mit Eisenbahngeschichte – Schweinert, ein Waldgebiet, in welchem die Schlacht von Mühlberg 1547 ihr Ende gefunden haben soll – letzte Reste der natürlichen Elsteraue: Lapine, Scheidlache, Riecke und Auenwald – Stopp in Kleinrössen, Kirchdorf mit erhaltenen Dreiseithöfen, und bei Schloss Neudeck – dann links der Schwarzen Elster auf dem Elsterdeich nach Herzberg/Elster, Rundfahrt durch das historische Stadtzentrum.

 

 

 

 

 


Chorin 1904

Chorin 1904

Möglin 1930

Möglin 1930

Rüdersdorf 1941

Rüdersdorf 1941

Berlin-Lichtenrade 1951

Berlin-Lichtenrade 1951

Stölln 1979

Stölln 1979

Heiligengrabe 2001

Heiligengrabe 2001

Über uns |Kontakte | Impressum | Startseite | Datenschutzerklärung | Letzte Änderung am 26.01.2019 | ©2008/2009/2010/2011/2012/2013 H.-U. Kamke /2015/2016/2017/2018/2019 C. Ritter