Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg

Veranstaltungen

Führungen/Besichtigungen: Stadtführungen, Parkführungen, Ausstellungs- und Museumsbesuche, Kirchenführungen, teils gesondert, teils in Wanderungen einbezogen Wanderungen durch das Land Brandenburg und angrenzende Gebiete, meist verbunden mit Besichtigungen, Führungen u.s.w.

Studienfahrten in entlegenere Gebiete sowie in Nachbarländer und -regionen (meist eintägige Busfahrten).

Öffentliche Vorträge aus allen Themenbereichen der Historischen Landeskunde Brandenburgs; mit Ausnahme einer Sommerpause meist zweimal monatlich jeweils donnerstags 19.00 Uhr im "Berlin-Saal" der Berliner Stadtbibliothek in Berlin-Mitte, Breite Straße 36.

Kolloquien: Thematisch begrenzte Tagungen mit Vorträgen ausgewählter Fachleute (so z.B. zur Geschichte Potsdams anläßlich der Tausendjahrfeier 1993 im Landtag Brandenburg und 1995 zur Geschichte des Landes Brandenburg am selben Ort), in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte/Universität Potsdam 2008.

Mit Ausnahme der öffentlichen Vorträge ist die Teilnahme an allen anderen Veranstaltungen (Führungen, Fahrten, Wanderungen etc.) den Mitgliedern vorbehalten. Gäste sind jedoch stets willkommen.

Eine vollständige Übesicht über die seit 1885 veranstalteten Vorträge der Landesgeschichtlichen Vereinigung ist im Band "Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg in Vergangenheit und Gegenwart" erschienen und findet sich in anderem Layout auch hier als PDF-Datei. Ebenso finden sich in diesem Band ein Verzeichnis der Tagungen (hier als PDF) und der Studienfahrten (hier als PDF).



Veranstaltungen Juni bis Oktober 2018



Sonnabend, 30. Juni 2018
Seehausen und Prenzlau. Fahrrad-Exkursion in die Uckermark

Leitung: Ralf Gebuhr M.A.
Begrenzte Teilnehmerzahl von 15 Personen, Anmeldung erforderlich (bevorzugt per Mail: info@ralf-gebuhr.de, ggf. auch per Handy: 0178 196 38 93). – Treffen: 9.48 Uhr mit Fahrrädern am Bahnhof Warnitz. Verkehrsverbindung: RE3 (Richtung Stralsund) ab Berlin Hauptbahnhof (tief) 8.17, ab Gesundbrunnen 8.24 Uhr. – Rückfahrt ab Bahnhof Prenzlau 16.01 (bzw. 18.01 Uhr), Ankunft Berlin Hauptbahnhof 17.48 Uhr (bzw. 19.48 Uhr). – Die Route von insgesamt 25 km Länge führt über ausgebaute Radwege und wenig befahrene Straßen. Mittagessen ist in Prenzlau vor dem Besuch des Kulturhistorischen Museums im Dominikanerkloster vorgesehen. Für den Exkursions-Reader wird ein Unkostenbeitrag von
€ 1,- erhoben, die Führung im Dominikanerkloster kostet € 3,-.
Entlang des Ober- und des Unteruckersees führt die Tour von Warnitz nach Prenzlau. Im Mittelpunkt steht das ehemalige Kloster Seehausen, dessen Standort aufgesucht wird. Seit 1984 finden an der in der Reformationszeit vernichteten Klosteranlage umfangreiche archäologische Untersuchungen statt. Viele archäologische Funde bewahrt das Kulturhistorische Museum im Dominikanerkloster Prenzlau. Dort wird eine archäologische Sonderführung zu diesen Funden durch Frau Dr. Katrin Frey den Höhepunkt der Exkursion bilden.

 

 

Sonnabend, 14. Juli 2018
Auf der UNESCO-Welterbeliste:
Die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau

Führung: Simone Völkel (baudenkmal bundesschule bernau e.V.), mit Dokumentarfilm „Die Bundesschule Bernau – Denkmal der Moderne“.
Treffen: 12.15 Uhr an der Bushaltestelle „Bauhausdenkmal“ in Bernau. ÖPNV: bis S-Bhf Bernau, um 12.00 Uhr weiter mit Bus 894 in Richtung Wandlitz. Ankunft „Bauhausdenkmal“ 12.10 Uhr. Rückfahrt 14.47 Uhr. – Kosten: € 6,- pro Person, ermäßigt € 4,-. – Anmeldungen bis einschließlich 7. Juli 2018 per SMS an 0177 200 29 02, E-Mail: g.weiduschat@gmail.com, Fax 030 41 50 86 85 oder Postkarte an G. Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 12, maximal 30 Personen.
Die von Hannes Meyer und Hans Wittwer konzipierte, im Mai 1930 fertig gestellte Bundesschule des ADGB in Bernau bei Berlin ist ein Werk des berühmten Bauhauses in Dessau. Das Bauhaus wird weltweit als die bedeutendste Kunstschule des 20. Jahrhunderts geschätzt. Seine Initialwirkung für eine neue Sicht auf künstlerische und pädagogische Prozesse in Kunst, Architektur und Design reicht bis zur Gegenwart. Unter Meyer, der in der Planungszeit die Position des Direktors des Bauhauses in Dessau innehatte, wurde das Bauwerk der Bundesschule in Bernau ausgeführt. Hans Wittwer, seit März 1928 als Meister der Bauabteilung und Leiter des Baubüros am Bauhaus tätig, war bis Anfang 1929 maßgeblich daran beteiligt. Auch die Mitarbeit der Studierenden der Baulehre und die Einbeziehung mehrerer Werkstätten in den Bauprozess belegen die enge Bindung an die Bauhausarbeit. Im Juli 2017 erfolgte die Aufnahme des Baukomplexes in die UNESCO-Welterbeliste.

 

 

Sonnabend, 21. Juli 2018
Bekanntes neu gesehen: Wittenberge/Prignitz

Stadtspaziergang, Besichtigung von Stadtmuseum, Altstadt, Hafen, Ölmühle, Singer/Veritas-Nähmaschinenwerk-Uhrenturm
Führung: Lothar Wuttke (Berlin), Veritasklub Wittenberge, Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Oliver Herrmann im Rathaus.
Organisation: Ingrid Zache, Tel. 03303-40 86 96, ingridklasz@web.de.
Treffen: 10.00 Uhr Bahnhofsvorplatz. Anreise mit RE 2 (Richtung Wittenberge) u. a. ab Berlin-Ostkreuz 8.10 Uhr, -Friedrichstr. 8.21, -Zoo 8.31, -Spandau 8.40, an Wittenberge 9.57 Uhr. Rückfahrt ab 16.04 Uhr stündlich möglich. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über Fahrplanänderungen! Um Anmeldung bei der Organisatorin wird gebeten.
Kaum eine Kleinstadt im Land Brandenburg erfuhr im Jahre 2010 so viel kontroverse Aufmerksamkeit wie Wittenberge: Das Hamburger „Zeit“-Magazin hatte im März (Nr. 10, 4.3.2010) einen mehrseitigen Bericht veröffentlicht, in dem Erkenntnisse von Soziologen und Ethnologen zitiert wurden, die fast drei Jahre lang „Über Leben im Umbruch“ in Wittenberge geforscht hatten. Die knapp 19.000 Einwohner zählende frühere Industriestadt wurde als Ort von Armut, Arbeits- und vor allem Hoffnungslosigkeit beschrieben. Zu dieser Zeit war Dr. Oliver Herrmann seit zwei Jahren als Bürgermeister im Amt, der 2002, damals noch als Kulturamtsleiter, mit einer Gruppe von Vereinsmitgliedern durch die Altstadt ging. Insbesondere im Packhofviertel war der Zerfall der Innenstadt nicht zu übersehen. 2018 findet in Wittenberge am letzten August-Wochenende der „Brandenburg-Tag“ statt. Zuvor werden wir uns auf unserem neuerlichen Stadtrundgang davon überzeugen können, was Bürgerinitiativen und die Stadt geleistet haben, um aus Wittenberge wieder eine Stadt mit Zukunft zu machen.

 

 

Sonntag, 5. August 2018
Rund um den Schmöckwitzer Werder

Wanderstrecke: ca. 10 km.
Führung: Bernd Kopplin (Berlin).
Treffen: 10.30 Uhr S-Bhf Grünau, Ausgang Adlergestell. Ab 10.45 Uhr mit Tram 68 nach Alt Schmöckwitz (4 Minuten Fußweg) oder Endhaltestelle in „Alt-Schmöckwitz“ ab 11.00 Uhr. Bitte ggf. auf Bauarbeiten (Schienenersatzverkehr) und Fahrplanänderungen achten.
Wir beginnen unsere Wanderung im Ortskern des alten Fischerdorfes Alt-Schmöckwitz und laufen auf der waldreichen Halbinsel am Ufer des Zeuthener See zum südlichsten Ortsteil von Berlin nach Rauchfangswerder. Von dort geht es den „Großen Zug“ entlang zum Krossinsee und dann wieder zurück nach Alt-Schmöckwitz.

 

 

Sonnabend, 11. August 2018
Die Schönheit der großen Stadt

Sonderausstellung des Stadtmuseums Berlin im Ephraim-Palais
Führung: N.N. – Treffen: 11.45 Uhr im Ephraim-Palais, Poststr. 16, 10178 Berlin. ÖPNV: Bus M48, 147, 248. Kosten: € 9,- pro Person für Eintritt und Führung. – Anmeldungen bis einschließlich 4. August 2018 per SMS an 0177 200 29 02, E-Mail: g.weiduschat@gmail.com, Fax 030 41 50 86 85 oder Postkarte an G. Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 10, maximal 25 Personen.
Die Sonderausstellung im Ephraim-Palais trägt den Titel eines 1908 erschienenen Buches des Philosophen und Architekten August Endell, das zum Sehen und Gestalten der Großstadt einlädt. Ausgehend vom Grundgedanken dieser Schrift zeigt die Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler vom 19. Jahrhundert bis heute die städtischen und sozialen Strukturen Berlins gesehen haben. Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt und die dahinter verborgene Schönheit, für die uns die Malerei die Augen öffnen kann. Bewusst wird dabei auf multimediales Beiwerk verzichtet: Die Ausstellung fordert dazu heraus, sich dem Wesen der Stadt allein durch die Augen des Betrachters zu nähern. So sind die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dazu eingeladen, anhand der Bilder auch ihren eigenen, ganz persönlichen Blick auf das Wesen der Stadt hinter Schmutz und grauen Fassaden zu schärfen.

 

 

Sonnabend, 18. August 2018
Bekanntes neu gesehen: Wittstock/Dosse

Stadtspaziergang, Besichtigung Museum Alte Bischofsburg Wittstock, Kirche St. Marien sowie Aussichts- und Gedenkplattform zur Schlacht bei Wittstock 1636 (ca. 2 km Fußweg)
Führung: Dr. Wolfgang Dost (Wittstock).
Organisation: Ingrid Zache, Tel. 03303 40 86 96, ingridklasz@web.de.
Treffen: 11.15 Museum Alte Bischofsburg, Amtshof 1, 16909 Wittstock. Anreise mit RE 6 (Richtung Wittenberge) ab Spandau 9.22 Uhr, S Hennigsdorf 9.57 Uhr, an Wittstock 10.56 Uhr, Rückfahrt ab Wittstock 17.57 Uhr. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über mögliche Fahrplanänderungen! Um Anmeldung bei der Organisatorin wird gebeten.
2007 wurde bei Wittstock ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg entdeckt und in der Folge interdisziplinär erforscht. Es ergaben sich daraus neue Erkenntnisse über Schlachtverlauf und Alltag im Umfeld einer der größten Feldschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Die am Fundplatz errichtete "Aussichts- und Gedenkplattform zur Schlacht bei Wittstock 1636" ergänzt die Ausstellung im Museum des Dreißigjährigen Krieges in der Alten Bischofsburg. 1999, ein Jahr nach dessen Eröffnung, besuchten Mitglieder unserer Vereinigung diesen „Wallfahrtsort für Schweden“, sachkundig erklärt vom damaligen Museumsleiter Dr. Dost. Im Mittelpunkt der diesjährigen Fahrt stehen sowohl das Museum mit seinem erweiterten Ausstellungsbereich als auch die Vorbereitungen der einstigen Bischofstadt auf das größte Ereignis des kommenden Jahres: die Landesgartenschau 2019. Bei der Neuentdeckung von Stadt und Museum wird uns – wie schon 1999 – unser Mitglied Dr. Wolfgang Dost behilflich sein.

 

 

Donnerstag, 6. September 2018
Der Schriftsteller des 19. im 21. Jahrhundert –
Gedanken zum bevorstehenden Fontane-Jubiläum 2019

Vortrag: Prof. Dr. Hubertus Fischer (Berlin)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Der Vortrag geht der Frage nach, ob Fontane noch ein Autor unserer Zeit ist. Er lädt deshalb zu einer Erkundungsreise ein, um möglichst aussagekräftige Antworten zu erhalten. Wo und wie Fontane gelesen wird, konnte der Referent als Vorsitzender der Theodor Fontane Gesellschaft e.V. und deren jetziger Ehrenpräsident bei zahlreichen Gelegenheiten innerhalb und außerhalb unseres Landes erfahren.

 

 

Sonnabend, 8. September 2018
Festung Küstrin. Ein Denkmal neuzeitlicher Befestigungsgeschichte

Führung: Ralf Gebuhr M.A.
Begrenzte Teilnehmerzahl von 15 Personen, Anmeldung erforderlich (bevorzugt per Mail: info@ralf-gebuhr.de, ggf. auch per Handy: 0178 196 3893). – Treffen: 10.55 Uhr auf dem Bahnhof Kostrzyn (PL). Verkehrsverbindung: RB 26 (Richtung Kostrzyn) ab Bahnhof Berlin-Lichtenberg (Gleis 15) 9.37 Uhr. Das „Brandenburg-Berlin-Ticket“ gilt bis zum Bahnhof Kostrzyn (PL). – Rückfahrt ab Kostrzyn und Küstrin-Kietz stündlich möglich.
Die Exkursion gliedert sich in zwei Teile: 1. Festungsanlagen der ehemaligen Altstadt von Küstrin (ca. 2 h Dauer, Teilnahme auch ohne Fahrrad möglich); 2. Fort Gorgast (insges. 15 km, hierfür ist die Teilnahme mit dem Fahrrad erforderlich). – Bei allgemeinem Interesse und gutem Wetter kann die Radfahrt auf insgesamt ca. 25 km ausgedehnt und ein weiteres Außenfort der Festungsanlage besucht werden.
Das Gelände der ehemaligen Altstadt von Küstrin und die Zeugnisse des Ausbaus von Küstrin zur Gürtelfestung im 19. Jahrhundert (u. a. Fort Gorgast) bieten einen guten Einblick in die neuzeitliche Befestigungsgeschichte. Während der Führung werden historische sowie baulich-technische Zusammenhänge betrachtet und markante Merkmale neuzeitlicher Festungen am konkreten Denkmal vorgestellt. – Literaturhinweis: Daniel Burger: Die Landesfestungen der Hohenzollern in Franken und Brandenburg im Zeitalter der Renaissance. München 2000.

 

 

Freitag, 14. bis Sonntag, 16. September 2018
Noch eine Menge Kunst hier …

Gerhart Hauptmann, seine Familie und der Roman „Wiesenstein“ von Hans Pleschinski
Busreise ab/bis Berlin
Berlin – Radebeul (Hohenhaus: „Nest der Paradiesvögel“) – Görlitz (Gerhart-Hauptmann-Theater) – Piechowice/Petersdorf (Übernachtung) – Cieplice Zdrój/Bad Warmbrunn (Kurpark) – Szklarska Poręba/Schreiberhau (Carl- und Gerhart-Hauptmann-Haus) – Haus Wiesenstein in Jagniątków/Agnetendorf (Besichtigung; Lesung und Gespräch mit Hans Pleschinski aus und über seinen Roman Wiesenstein, München: C.H. Beck, 2018. „Ein packender Roman über das Kriegsende in Schlesien und den mitunter hohen Preis von Kunst“, so Denis Scheck, Literaturkritiker) – Siedlęcin/Boberröhrsdorf (Wohnturm mit gotischen Malereien von 1345/46) – Lubań/Lauban (Stadtrundgang) – Berlin.
Leistungen: Busreise ab/an Berlin. Deutschsprachige Reiseleitung, 2 Übernachtungen im ***Hotel in Piechowice/Petersdorf, 2x Frühstücksbüfett, 2x Abendessen, alle Führungen und Eintritte, Insolvenzversicherungsschein. – Preis: € 360,- p.P. im DZ bis 20 Personen; € 300,- p.P im DZ ab 20 Personen; € 295,- p.P im DZ ab 30 Personen; Einzelzimmerzuschlag € 40,-. – Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis einschließlich 31. Juli 2018 an E-Mail: g.weiduschat@gmail.com, Fax 030 41 50 86 85 oder per Brief an G. Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin; bitte einen frankierten (€ 0,70) und adressierten Freiumschlag beilegen. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 12, maximal 35 Personen.
Die Exkursion bietet die einzigartige Möglichkeit, dem Münchner Autor Hans Pleschinski, auch Direktor der Abteilung Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, und seinem Roman „Wiesenstein“ am authentischsten aller möglichen Orte zu begegnen, eben jenem Haus Wiesenstein im Riesengebirge, dem geliebten letzten Wohnort Gerhart Hauptmanns. Auch zwei andere Orte, die im Leben des Nobelpreisträgers (1912) eine Rolle spielten werden berührt: Hohenhaus, wo einige seiner Frühwerke uraufgeführt wurden und Schreiberhau, wo er 1891 zusammen mit seinem Bruder Carl ein Haus gekauft hatte, heute Museum. „Gerhart Hauptmann ist das Atlantis in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts …“ (Denis Scheck). Eine Veranstaltung von SenfkornReisen, Görlitz, in Zusammenarbeit mit der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V.

 

 

Sonnabend, 29. September 2018
Lenzen an der Elbe

Bahn-/Busexkursion
Bau- und kunsthistorische Führung: Gordon Thalmann M.A. und Kay Richter M.A. (beide Perleberg).
Programm: Mit RE 2 in Richtung Wismar bis Wittenberge: Ostkreuz ab 7.10, Alexanderplatz 7.17, Friedrichstr. 7.21, Hauptbhf 7.25, Zoologischer Garten 7.31, Spandau 7.40 Uhr, Wittenberge an 8.59 Uhr. Weiterfahrt mit dem Bus nach Mödlich: Dorfkirche (Flügelaltar u. Prunksärge); Lenzen: Wachturm der NVA-Grenztruppen, Burg & Besucherzentrum. Mittagessen im Burgrestaurant Kulinarik. Lenzen: Stadtpfarrkirche St. Katharinen (eventuell mit Orgelspiel – J. Wauer) sowie Stadtrundgang zum Scharfrichterhaus und den ältesten Häusern der Stadt. Kaffeetafel auf dem Hof der ehemaligen Posthalterei (Seetorstraße 30) – Dipl.-Rest. Scheewe. Rückfahrt ab Wittenberge 18.06 Uhr, Ankunft z. B. Friedrichstr. 19.37 Uhr. – Kosten für Busfahrt, Mittagessen und Kaffeetafel in noch unbekannter Höhe. – Auskünfte und erforderliche Anmeldungen bis einschließlich 15. September 2018 bei Gordon Thalmann, E-Mail Kirchenbau@hotmail.de (bevorzugt) oder Tel. 0173 799 60 66.
Inmitten des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe befindet sich im Nordwesten der Mark Brandenburg die Stadt Lenzen, die von der slawisch-deutschen Burg mit ihrem mächtigen Bergfried aus dem 14. Jh. überragt wird. Hier fand eine der großen Schlachten des 10. Jh. in der Slawenzeit statt, die auch archäologisch nachgewiesen werden konnte. Nicht nur bekannt als „Zentraler Archäologischer Ort“, wird die alte Lenzener Ackerbürgerstadt hauptsächlich von Fachwerkhäusern geprägt, weswegen sie auch als das kleine „Quedlinburg des Ostens“ bezeichnet wird. Die wichtigsten städtischen Bauten in Lenzen sind das Rathaus und die mittelalterliche Pfarrkirche St. Katharinen. Sie beherbergt viele Kunstschätze und eine der seltenen Gottlieb-Scholtze-Orgeln (1759). Am nördlichen Stadtrand hat sich eines der wenigen Scharfrichterhäuser im Land erhalten, in dem der Henker und Abdecker bis in das frühe 19. Jh. lebte und wirkte. Zu DDR-Zeiten befand sich Lenzen im Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze, von der noch heute ein Wachturm der DDR-Grenztruppen erhalten und als Aussichtspunkt zu besichtigen ist.

 

 

 

 

Vorankündigungen

 

Donnerstag, 11. Oktober 2018
Mehr Berlin wagen!

Herausragende Rekonstruktionskandidaten im Kern der deutschen Hauptstadt
Vortrag mit Lichtbildern: Dr. Benedikt Goebel (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
In der historischen Mitte Berlins sind im Zweiten Weltkrieg und danach ca. 1.200 Gebäude zerstört worden. Darunter befanden sich einige Hundert bau- und kunsthistorisch bedeutende Denkmale. Die wichtigsten dieser verlorenen Baudenkmale und Standbilder, die nach dem Vorbild Frankfurt am Mains zuvorderst rekonstruierbar wären, werden im Vortrag präsentiert. Allerdings bedingen die vielfach schlechte Quellenlage zu den einzelnen Bauten und die heutige bauliche Situation am ehemaligen Ort des Denkmals erhebliche Einschränkungen beim „Mehr Berlin wagen“. Trotzdem: "Ein Bilderabend zur Anregung der Phantasie ...“

 

 

Sonnabend, 13. Oktober 2018
Kleinstädte und ihre Museen im ländlichen Raum
Eine Zukunftsperspektive: Förderkreis Prignitzer Museum e.V.

Besichtigung Stadt- und Regionalmuseum Perleberg sowie Spaziergang durch die Altstadt
Führung: Frank Riedel, M.A. (Seehausen), Leiter des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg,
Organisation: Ingrid Zache, Tel. 03303-40 86 96, ingridklasz@web.de.
Treffen: 11.20 Uhr Bahnhof Perleberg. Anreise mit RE 2 (Richtung Wismar) u. a. ab Berlin-Ostkreuz 9.10 Uhr, -Friedrichstr. 9.20, -Zoo 9.31, -Spandau 9.40 Uhr, an Wittenberge 10.59 Uhr. Umsteigen in RE 6, Wittenberge ab 11.06 Uhr, an Perleberg 11.16 Uhr. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über Fahrplanänderungen! Um Anmeldung bei der Organisatorin wird gebeten.
In der Prignitz, der Region im Nordwesten Brandenburgs, reihen sich Museen wie Perlen auf einer Kette. Diese nicht unbedeutende Museumslandschaft im ländlichen Raum mit ihren vielgestaltigen Ausstellungsorten zu den Bereichen Schloss- und Kirchengeschichte, Verkehrswege, Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, Adelskultur, Bürgertum und Arbeiterschaft, Eisenbahn, Industrie und Archäologie, NS- und DDR-Zeitgeschichte sowie internationaler Mode bedarf des Mitwirkens der Städte und Gemeinden als aktive Träger der Museen. Doch hat sich der Landkreis weder zu einer strukturellen Museumsförderung bekannt noch eigene Förderprogramme aufgelegt oder die Zusammenarbeit der Museen unterstützt. Das Bedürfnis nach Zusammenarbeit der Museen der Region war immer vorhanden und 2015 entschlossen sich die Museen, selbst die Initiative zu ergreifen und gründeten einen „Förderverein Prignitzer Museen“. Dessen Vorsitzender Frank Riedel, Mitglied unserer Vereinigung, wird uns mit der Problematik der Museen im ländlichen Raum vertraut machen. Er ist Leiter des historisch bedeutendsten und ältesten Museums der Region.

 

 

Sonnabend 27. Oktober 2018
Beiderseits der Oder: Geschichtsraum / Grenzraum / Begegnungsraum

Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ und des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Sharing Heritage“
Führung: Thomas Wernicke (Potsdam; HBPG)
Treffen: 13.45 Uhr an der Kasse des HBPG, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam. ÖPNV: z. B. bis S-Bhf Potsdam, weiter mit Tram bis Haltestelle „Alter Markt/Landtag“ und kurzer Fußweg. – Kosten: € 3,50 p.P. und eine anteilige Führungsgebühr in noch unbekannter Höhe. – Anmeldungen bis einschließlich 20. Oktober 2018 per SMS an 0177 200 29 02, E-Mail: g.weiduschat@gmail.com, Fax 030 41 50 86 85 oder Postkarte an G. Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 12, maximal 25 Personen.
Die Ausstellung beschreibt mit künstlerischen Mitteln und dokumentarischen Fotografien sowie mit historischen Zeugnissen und Interviews die Region beiderseits der Oder als einen gemeinsamen erinnerungsgeschichtlichen europäischen Raum von Deutschen und Polen – entstanden nach 1945 als Folge des verheerenden Zweiten Weltkriegs. Brüche und Kontinuitäten, Fremdheit und neu erworbene Vertrautheit, Geschichtsvergessenheit und neues Geschichtsinteresse sind dabei die Schwerpunktthemen. In einer Inszenierung werden Fotografien realer, topografischer Erinnerungsorte konfrontiert mit Fragen und Erinnerungsfragmenten (Interviews, Zitate, Texte), in denen individuelle und kollektive Narrative ihren Niederschlag finden. Eine Veranstaltung der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Chorin 1904

Chorin 1904

Möglin 1930

Möglin 1930

Rüdersdorf 1941

Rüdersdorf 1941

Berlin-Lichtenrade 1951

Berlin-Lichtenrade 1951

Stölln 1979

Stölln 1979

Heiligengrabe 2001

Heiligengrabe 2001

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