Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg

Veranstaltungen

Führungen/Besichtigungen: Stadtführungen, Parkführungen, Ausstellungs- und Museumsbesuche, Kirchenführungen, teils gesondert, teils in Wanderungen einbezogen Wanderungen durch das Land Brandenburg und angrenzende Gebiete, meist verbunden mit Besichtigungen, Führungen u.s.w.

Studienfahrten in entlegenere Gebiete sowie in Nachbarländer und -regionen (meist eintägige Busfahrten).

Öffentliche Vorträge aus allen Themenbereichen der Historischen Landeskunde Brandenburgs; mit Ausnahme einer Sommerpause meist zweimal monatlich jeweils donnerstags 19.00 Uhr im "Berlin-Saal" der Berliner Stadtbibliothek in Berlin-Mitte, Breite Straße 36.

Kolloquien: Thematisch begrenzte Tagungen mit Vorträgen ausgewählter Fachleute (so z.B. zur Geschichte Potsdams anläßlich der Tausendjahrfeier 1993 im Landtag Brandenburg und 1995 zur Geschichte des Landes Brandenburg am selben Ort), in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte/Universität Potsdam 2008.

Mit Ausnahme der öffentlichen Vorträge ist die Teilnahme an allen anderen Veranstaltungen (Führungen, Fahrten, Wanderungen etc.) den Mitgliedern vorbehalten. Gäste sind jedoch stets willkommen.

Eine vollständige Übesicht über die seit 1885 veranstalteten Vorträge der Landesgeschichtlichen Vereinigung ist im Band "Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg in Vergangenheit und Gegenwart" erschienen und findet sich in anderem Layout auch hier als PDF-Datei. Ebenso finden sich in diesem Band ein Verzeichnis der Tagungen (hier als PDF) und der Studienfahrten (hier als PDF).



Veranstaltungen Oktober 2018 bis Februar 2019



Donnerstag, 11. Oktober 2018
Mehr Berlin wagen!
Herausragende Rekonstruktionskandidaten im Kern der deutschen Hauptstadt

Vortrag mit Lichtbildern: Dr. Benedikt Goebel (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
In der historischen Mitte Berlins sind im Zweiten Weltkrieg und danach ca. 1.200 Gebäude zerstört worden. Darunter befanden sich einige Hundert bau- und kunsthistorisch bedeutende Denkmale. Die wichtigsten dieser verlorenen Baudenkmale und Standbilder, die nach dem Vorbild Frankfurt am Mains zuvorderst rekonstruierbar wären, werden im Vortrag präsentiert. Allerdings bedingen die vielfach schlechte Quellenlage zu den einzelnen Bauten und die heutige bauliche Situation am ehemaligen Ort des Denkmals erhebliche Einschränkungen beim „Mehr Berlin wagen“. Trotzdem: „Ein Bilderabend zur Anregung der Phantasie ...“

 

 

Sonnabend, 13. Oktober 2018
Kleinstädte und ihre Museen im ländlichen Raum.
Eine Zukunftsperspektive: Förderkreis Prignitzer Museum e.V.

Besichtigung Stadt- und Regionalmuseum Perleberg sowie Spaziergang durch die Altstadt
Führung: Frank Riedel, M.A. (Seehausen), Leiter des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg
Organisation: Ingrid Zache, Tel. 03303 40 86 96, ingridklasz@web.de.
Treffen: 11.20 Uhr Bahnhof Perleberg. Anreise mit RE 2 (Richtung Wismar) u. a. ab Berlin-Ostkreuz 9.10 Uhr, -Friedrichstr. 9.20, -Zoo 9.31, -Spandau 9.40 Uhr, an Wittenberge 10.59 Uhr. Umsteigen in RE 6, Wittenberge ab 11.06 Uhr, an Perleberg 11.16 Uhr. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über Fahrplanänderungen! Um Anmeldung bei der Organisatorin wird gebeten.
In der Prignitz reihen sich Museen wie Perlen auf einer Kette. Diese nicht unbedeutende Museumslandschaft im ländlichen Raum mit ihren vielgestaltigen Ausstellungsorten zu den Bereichen Schloss- und Kirchengeschichte, Verkehrswege, Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, Adelskultur, Bürgertum und Arbeiterschaft, Eisenbahn, Industrie und Archäologie, NS- und DDR-Zeitgeschichte sowie internationaler Mode bedarf des Mitwirkens der Städte und Gemeinden als aktive Träger der Museen. Doch hat sich der Landkreis weder zu einer strukturellen Museumsförderung bekannt noch eigene Förderprogramme aufgelegt oder die Zusammenarbeit der Museen unterstützt. Das Bedürfnis nach Zusammenarbeit war jedoch immer vorhanden und 2015 entschlossen sich die Museen, selbst die Initiative zu ergreifen und gründeten einen „Förderverein Prignitzer Museen“. Dessen Vorsitzender Frank Riedel, Mitglied unserer Vereinigung, wird uns mit der Problematik der Museen im ländlichen Raum vertraut machen. Er ist Leiter des historisch bedeutendsten und ältesten Museums der Region.

 

 

Sonnabend 27. Oktober 2018
Beiderseits der Oder: Geschichtsraum / Grenzraum / Begegnungsraum
Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ und des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Sharing Heritage“ Führung: Thomas Wernicke (Potsdam; HBPG)
Treffen: 13.45 Uhr an der Kasse des HBPG, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam.
ÖPNV: z. B. bis S-Bhf Potsdam, weiter mit Tram bis Haltestelle „Alter Markt/Landtag“ und kurzer Fußweg.
Kosten: Eintritt € 3,50 p.P. und eine anteilige Führungsgebühr in noch unbekannter Höhe. Anmeldungen bis einschließlich 20. Oktober 2018 per SMS an 0177 200 29 02, E-Mail: g.weiduschat@gmail.com, Fax 030 41 50 86 85 oder Postkarte an G. Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 12, maximal 25 Personen.
Die Ausstellung beschreibt mit künstlerischen Mitteln und dokumentarischen Fotografien sowie mit historischen Zeugnissen und Interviews die Region beiderseits der Oder als einen gemeinsamen erinnerungsgeschichtlichen europäischen Raum von Deutschen und Polen – entstanden nach 1945 als Folge des verheerenden Zweiten Weltkriegs. Brüche und Kontinuitäten, Fremdheit und neu erworbene Vertrautheit, Geschichtsvergessenheit und neues Geschichtsinteresse sind dabei die Schwerpunktthemen. In einer Inszenierung werden Fotografien realer, topografischer Erinnerungsorte konfrontiert mit Fragen und Erinnerungsfragmenten (Interviews, Zitate, Texte), in denen individuelle und kollektive Narrative ihren Niederschlag finden. Eine Veranstaltung der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V.

 

 

Sonnabend, 3. November 2018
Vom Bahnhof Wannsee zu den Friedhöfen in Stahnsdorf

Wanderung entlang der Friedhofsbahn
Leitung: Dietrich König und Christian Ritter
Treffen: 9.30 Uhr, S-Bhf Wannsee, vor dem Bahnhofsgebäude. Dauer: ca. 3 Stunden.
Wir wollen entlang der Friedhofsbahn nach Stahnsdorf laufen. Dabei werden wir die Trasse der alten Stammbahn kreuzen und auch die alte Trasse der Autobahn. Der Teltowkanal wird beim alten Kontrollpunkt Dreilinden überquert, es folgt ein Abstecher in die Siedlung Albrechts Teerofen. Von dort weiter entlang des Kanals, die Autobahn kreuzend nach Stahnsdorf. Nach einer Einkehrmöglichkeit kann erst am Ende der Wanderung Ausschau gehalten werden. Der Rückweg von Stahnsdorf nach Berlin kann dann per Bus erfolgen.

 

 

Donnerstag, 8. November 2018
Kirche und Stadtraum – Sakralbauten in der Metropole

Vortrag: Konstantin Manthey (Berlin)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Besonders in Berlin sind die kirchenbaulichen Folgen der zügigen Urbanisierung spätestens seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts ablesbar. Viele Ideale hinsichtlich der Stile und theologischen Implikationen wurden nun dem Bedarf angepasst. Der Vortrag zeigt anhand von Berliner Beispielen die Entwicklungen und stellt die Frage nach der Beziehung zwischen Sakral- und Stadtraum heute.

 

 

Freitag, 16. und Sonnabend 17. November 2018
Mittelalterliche Stadtbefestigungen in Norddeutschland und der Mark Brandenburg

Eine Tagung veranstaltet von der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V., dem Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum sowie der Stadt Brandenburg an der Havel
Konzeption und Organisation: Joachim Müller und Dirk Schumann
Tagungsort: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Paulikloster, Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel. Tagungsteilnahme frei. Verkehrsverbindungen: Regionalexpress (RE 1) bis Brandenburg Hauptbahnhof, von dort 10 Min. zu Fuß oder mit Bus 522, Tram 2 oder 6, Abfahrt ca. alle 10 Minuten gegenüber Hauptbahnhof, bis Haltestelle Sankt-Annen-Straße oder Steinstraße.
Beginn: 16.11. 10.00 Uhr, Ende ca. 20.00 Uhr; 17.11. 10.00 Uhr, Ende ca. 19.15 Uhr.
Anfragen: joachim.mueller@Stadt-Brandenburg.de oder dirk.schumann@backsteinbau.de
Bisher hat das Thema Stadtbefestigungen in der Forschung, gemessen an seiner Bedeutung für Nordostdeutschland, eher kaum eine Rolle gespielt. Für das Land Brandenburg wurde der Stand der archäologischen Untersuchungen zuletzt vor 20 Jahren in einer Tagung zusammengefasst und im Jahre 2000 publiziert. Nicht nur der neue gesamtdeutsche Überblicksband von Thomas Biller, sondern auch neue archäologische und bauhistorische Ergebnisse aus dem Land Brandenburg, aus Mecklenburg-Vorpommern sowie aus Berlin und Spandau sollen der Anlass sein, sich erneut mit der mittelalterlichen Befestigung der brandenburgischen und norddeutschen Städte zu befassen. Über die unmittelbaren Befunde von Mauern, Gräben und Toren hinausgehend werden von ausgewiesenen Kennern dieses Arbeitsgebiets Fragen nach komplexen Zusammenhängen und die Stadtbefestigung in einen siedlungsgeschichtlichen und sozialtopographischen Kontext gestellt.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

 

 

Sonntag, 2. Dezember 2018
Hannah Höch. Von Heiligensee in die Welt

Ausstellungbesuch im Museum Reinickendorf
Führung: Dr. Alexandra Berendes, Kunsthistorikerin (Berlin; www.kunstkomplizen.de). NEU Friederike Schuster, Wiss. Volontärin am Museum Reinickendorf.
Treffen: 12.00 Uhr an der Kasse des Museums Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin. ÖPNV: Bus 220 bis Haltestelle Almutstraße, 200 m Fußweg, oder S1 bis Bhf Hermsdorf, 1 km Fußweg.
Kosten: Eintritt frei. Die Führungsgebühr in Höhe von € 75,- wird unter den Anwesenden aufgeteilt.
Verbindliche Anmeldungen bis einschließlich 25. November 2018 per SMS an 0177 200 29 02, E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85 oder Postkarte an G. Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 10, maximal 25 Personen.
In der Ausstellung wird die bislang nahezu unbekannte, umfangreiche und vielfältige Hannah-Höch-Sammlung des Museums in den Fokus gerückt. Das Museum Reinickendorf besitzt ein mehr als 70 grafische Blätter umfassendes Konvolut von Werken der Künstlerin, das sich aus Ankäufen und Schenkungen zusammensetzt: Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen, Druckgrafiken und über 30 Miniaturen, die sogenannten „Minis“, die Hannah Höch als eigenständige Gattung in Heiligensee entwickelte. Hannah Höchs künstlerisches Selbstverständnis hatte sich nach 1945 geändert, hin zur realistisch dargestellten Natur, die es im Bild zu bewahren galt. Davon zeugen eine Reihe von großformatigen Landschafts-Aquarellen von Dorf und See, die um 1940 als Gegenbilder zu Krieg und Diktatur entstanden und das Herzstück der Sammlung darstellen. Zur Sammlung gehören auch mehrere kunsthandwerkliche Arbeiten Hannah Höchs sowie von ihr bemalte Möbel.

 

 

Sonntag, 9. Dezember 2018
Weihnachtliches Treffen der Landesgeschichtlichen Vereinigung

Dr. Lore Gewehr: „Die erstaunliche Karriere des Heiligen Joseph“.
Beginn: 15.30 Uhr. Restaurant „Cum Laude“, Platz der März-Revolution, 10117 Berlin(-Mitte), neben dem Maxim-Gorki-Theater. NEU: Café Wilhelm, Am Kupfergraben 4 a, 10117 Berlin (-Mitte).
Kosten: € 26,- p.P. inkl. Kaffeetrinken und abendliches Büffet. Bitte überweisen Sie diesen Betrag bis einschließlich Donnerstag, den 29. November 2018 auf das Konto des Stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Weiduschat bei der Berliner Volksbank, IBAN: DE10 1009 0000 7150 3370 08, BIC (SWIFT): BEVODEBB mit dem Vermerk „Weihnachtsfeier 2018“.
Zum Vortrag: Das weihnachtliche Geschehen gehörte im Mittelalter und auch in der frühen Neuzeit zu den populärsten Bildmotiven, davon zeugen die diversen Beispiele auch in den Berliner Museen. Frau Dr. Gewehr wird sich einer Nebenfigur zuwenden, dem Zimmermann Joseph von Nazareth, der im Laufe der Jahrhunderte in der Bewertung und auch Darstellung eine bemerkenswerte Veränderung erfahren hat.

 

 

Mittwoch, 26. Dezember 2018
134. Weihnachtswanderung

Leitung: Dr. Felix Escher (Berlin)
Treffen: 10.30 Uhr U-Bhf Onkel-Toms Hütte (U3), Ausgang Onkel-Tom-Straße.
Der Wanderweg führt rund um die Krumme Lanke und das Riemeisterfenn auf den Spuren älterer und jüngerer Besiedlung im Grunewald zurück zum Ausgangspunkt.

 

 

Donnerstag, 10. Januar 2019
Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder

Vortrag: Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach (Frankfurt/Oder) / Dr. Magdalena Gebala (Potsdam)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die beiden Vortragenden sind Kuratorinnen der Tafelausstellung über das jüdische Leben an der Oder, die bis zum 5. November 2018 im Berliner Roten Rathaus gezeigt wird, Öffnungszeiten Montag-Freitag 9-18 Uhr. Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa. – In Gebieten, die vor dem 2. Weltkrieg Teil Pommerns, der Neumark und Schlesiens waren und seit 1945 zu den polnischen Westgebieten gehören, gab es bereits seit dem Mittelalter eine jüdische Kultur, deren Entwicklung durch den Handel und die Einwanderung aus Ost und West begünstigt wurde. Über Jahrhunderte wurde die Oder-Region zu einem Raum, in dem verschiedene kulturelle Einflüsse sich kreuzten und gegenseitig befruchteten. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert führte dies zu einem einmaligen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus zerstörte die deutsch-jüdische Kultursymbiose endgültig und vollständig.

 

 

Donnerstag, 17. Januar 2019
Besuch in der Brüderstraße in Berlin - Mitte

1. „Galgenhaus“ Brüderstraße 10, Galerie KEWENIG
2. Sächsische Landesvertretung, Brüderstraße 11-12
Leitung: Mathias Schebera
Treffen: 14.00 Uhr vor Brüderstraße 11-12 (in der Nähe der Vereinsbibliothek). Kosten: keine
Anmeldung erforderlich bei: Mathias Schebera per E-Mail: dmj.schebera@t-online.de oder per Briefpost an M. Schebera, Planckstr. 20, 10117 Berlin. Maximale Teilnehmerzahl: 20
Das Haus Brüderstraße 10 wurde 1688 erbaut und 1805 klassizistisch verändert. Im Inneren Tonnengewölbe mit Stuck und Kartuschen. Besuch der Galerie für moderne Kunst, die sich seit 2012 im Hause befindet. Das Haus Brüderstraße 11-12 1905 erbaut, barockisierend mit Anklängen an den Jugendstil. Außerdem Informationen zur Arbeit der Ländervertretung Sachsens beim Bund sowie Besichtigung der Ausstellung moderner Kunst aus Sachsen.

 

 

Sonnabend, 2. Februar 2019
„Ein Museum erfindet sich neu“ oder „Ein wichtiger europäischer Kulturbotschafter“

Ausstellungsbesuche in Lüneburg
Führungen durch das Ostpreußische Landesmuseum (OPLM) mit deutschbaltischer Abteilung und das Museum Lüneburg (ML)
Organisation: Gerhard Weiduschat
Treffen: 7.50 Uhr Berlin Hbf. Andere Abfahrten: Ostbhf ab 7.52, Zoo 8.09, Spandau 8.19 Uhr.
Programm: Fahrt mit IRE direkt nach Lüneburg, Ankunft 10.29 Uhr, Fußweg ca. 1 km zum OPLM, dort Führung, Mittagspause, Führung im ML, Kaffeepause, Fußweg zum Bahnhof ca. 450 m. Rückfahrt 18.30 Uhr mit RE und IC, Umsteigen in Büchen, Ankunft Berlin Hbf 20.55 Uhr.
Achtung: die genannten Abfahrtszeiten laut des nur bis zum 08.12.18 gültigen Fahrplans. Bitte erfragen Sie den am 02.02.19 gültigen Fahrplan beim Organisator.
Kosten: für die DB-Gruppenfahrkarte in noch unbekannter Höhe. Die Führungsgebühren in Höhe von je € 50,- werden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgeteilt. Eintritte: OPLM € 4,00, ML € 6,00, übliche Ermäßigungen. Auf Anfrage können Mittagessen und Kaffeepause organisiert werden.
Verbindliche Anmeldungen bis einschließlich 2. Januar 2019 an E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85 oder Brief mit beigelegtem, adressiertem Freiumschlag an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Jede Anmeldung wird bestätigt. Begrenzte Teilnehmerzahl: mindestens 15, maximal 25 Personen.
Im August 2018 wiedereröffnet, präsentiert das OPLM neben seinen wechselnden Sonderausstellungen eine vollkommen neugestaltete Dauerausstellung: Erforschen Sie Bernstein im hauseigenen Labor, spähen Sie vom Hochsitz in die weiten Wälder des ehemaligen Ostpreußens, verfolgen Sie den Weg vom Aufstieg Preußens bis zur Reichsgründung, erfahren Sie mehr über das Schicksal der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, entdecken Sie die Hansezeit, betrachten Sie bedeutende Kunst von Lovis Corinth und Käthe Kollwitz und lernen Sie die berühmten Trakehner-Pferde kennen. Ein Höhepunkt ist zudem die Deutschbaltische Abteilung, die erstmals die Geschichte der Deutschbalten museal aufbereitet. – Das ML wurde am 1. März 2015 eröffnet. Die Dauerausstellung befasst sich mit der regionalen Kulturlandschaft und ihrem Zentrum, der Hansestadt Lüneburg. Sie stellt Zeugnisse der Natur- und Kulturgeschichte von Stadt und Region aus und präsentiert diese unter den jeweils besonderen Betrachtungsweisen der Naturkunde, Kulturgeschichte und Archäologie.

 

 

Donnerstag, 7. Februar 2019
Märkische Ziegel für Berlin – Vom 18. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg

Vortrag: Karl-Ludwig Lange (Berlin)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Um 1900 verbrauchte die Stadt Berlin pro Jahr ca. 3 Milliarden Ziegel, die in über 1000 Ziegeleien im Radius von 90 km um die Stadt herum zum größten Teil von Hand gefertigt wurden. Die Steine wurden über die Wasserwege in die Stadt transportiert. Größere Gebäude, wie der Anhalter Bahnhof, brauchten 16 Millionen Hintermauersteine, der Reichstag 30 Millionen. Der Ziegel war der entscheidende Baustoff Berlins.

 

 

Donnerstag, 21. Februar 2019
Besuch des Dendrolabors im Deutschen Archäologischen Institut (DAI)

Führung: Dr. Karl-Uwe Heußner
Organisation: Ralf Gebuhr M.A.; Anmeldung: info@ralf-gebuhr.de.
Treffen: 10.00 Uhr U-Bhf Podbielskiallee (U3), vor dem Ausgang zur Podbielskiallee.
Begrenzte Teilnehmerzahl von 10 Personen, Anmeldung per Mail unbedingt erforderlich (ggf. auch per Handy: 0152 24 83 47 49).
Die Dendrochronologie hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel für Bauforschung und Archäologie entwickelt. Dendrochronologische Methoden können sogar zur zerstörungsfreien Untersuchung von Kunst- und Kulturgut dienen. Ergebnisse der Analysen werden in die Klima- und Umweltforschung eingebracht und sind eine wichtige Basis für unser Verständnis des Klimas. Karl-Uwe Heußner hat das Dendrolabor am DAI aufgebaut und kann wie kein zweiter über die Arbeit dieser Institution informieren. Da die Räume der Dendrochronologie nur klein sind, muss die Zahl der Teilnehmer auf zehn Personen beschränkt bleiben.

 

 

Sonnabend, 23. Februar 2019
Jahresmitgliederversammlung

10.00 Uhr – „Vorprogramm“ – Führungen durch das Märkische Museum, Dauer ca. 1 Std. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung zu den Führungen erforderlich bis 14. Februar 2019! Kontakt: Dr. Peter Bahl, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail bahl_peter@yahoo.de
11.30 Uhr Beginn der Mitgliederversammlung im selben Haus (Anmeldung nicht erforderlich). Im Anschluss besteht voraussichtlich die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Imbiss im Hofcafé.
Ort: Märkisches Museum der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin-Mitte. ÖPNV: U2, Bus 147, 165, 265 Märkisches Museum, U8 Heinrich-Heine-Straße oder Jannowitzbrücke, S3, S5, S7, S9 Jannowitzbrücke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Chorin 1904

Chorin 1904

Möglin 1930

Möglin 1930

Rüdersdorf 1941

Rüdersdorf 1941

Berlin-Lichtenrade 1951

Berlin-Lichtenrade 1951

Stölln 1979

Stölln 1979

Heiligengrabe 2001

Heiligengrabe 2001

Über uns |Kontakte | Impressum | Startseite | Datenschutzerklärung | Letzte Änderung am 09.10.2018 | ©2008/2009/2010/2011/2012/2013 H.-U. Kamke /2015/2016/2017/2018 C. Ritter