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Bad Belzig und die „Burg Eisenhardt“

26. September 2026 10:30 - 14:30

Leitung: Dr. phil. Matthias Helle (Berlin)

Treff: Sonnabend, 26.9.2026, 10.30 Uhr Bahnhof Bad Belzig.

ÖPNV: Anreise von Berlin z.B. mit RE7 von Charlottenburg um 9.24 Uhr. Ende um ca. 14.30 Uhr.

Teilnehmerzahl: max. 15

Anmeldung: Dr. Matthias Helle, E-Mail: helle_rm@hotmail.com

Bad Belzig ist die Kreisstadt des brandenburgischen Kreises Potsdam-Mittelmark und gilt als östliches „Tor zum Hohen Fläming“. Die Belziger Burg ist wahrscheinlich mit dem Mittelpunkt des bereits 997 genannten Burgwards „Belizi“ zu identifizieren. Im 15. Jahrhundert wurde die Burganlage zu einer frühneuzeitlichen Festung erweitert, für die der Name „Burg (bzw. Schloss) Eisenhardt“ geläufig wurde. Die Baulichkeiten der Festungsanlage sind noch weitgehend vorhanden. Ins Auge fällt insbesondere das wuchtige Tor- und Magazingebäude. Zudem erhebt sich noch weithin sichtbar der Bergfried der mittelalterlichen Burg.

Ein Besuch des Heimatmuseums auf „Eisenhardt“ sowie eine Führung durch die Festungsanlage stehen auf dem Programm, zudem eine Besichtigung der benachbarten, erstmals 1361 erwähnten Briccius-Kapelle. Sehenswertes findet sich auch in der etwas nordöstlich gelegenen Bad Belziger Altstadt. Ihre Keimzelle war eine für 1269 als „Oppidum“ bezeugte Stammsiedlung an der Kreuzung der Straße von Wittenberg nach Brandenburg a. d. Havel mit einer von Magdeburg nach Berlin führenden Straße.

Im Zentrum der Altstadt liegt der Marktplatz mit einigen alten Bürgerhäusern und dem Rathaus. Die Stadtpfarrkirche St. Marien, ursprünglich ein kreuzförmiger Feldsteinbau des 13. Jahrhunderts, soll ebenfalls in Augenschein genommen werden.

Details

Veranstalter

  • Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.

Veranstaltungsort